Geschichte

skip: [skip] 1. Sprung m;v/i. hüpfen, springen; v/i. überspringen

ska: [ska] rhythmisch stark akzuentierte Tanzmusik jamaikanischen Ursprungs. Prince Buster, The Maytals, Laurel Aitken wurden mit dieser hypnotisierend auf dem Off-Beat akzentuierten Musik die ersten Pop-Stars ihrer karibischen Heimat. Anfang der achtziger Jahre kam es vor allem in Großbritannien und in der Bundesrepublik Deutschland zu einem Ska-Revival, als Bands wie The Specials, Madness und später UB40 die hüpfenden, aufgedrehten Klänge noch einmal popularisieren konnten. (Earl Grey Hot Rock-Lexikon)

Bandgeschichte: die Anfänge…

März 1999: Nach immer größer werdenden Differenzen in der einstmals einzigen Ska Band Österreichs – Rare´n´Tasty – spalten sich 5 der 7 Musiker ab und beschließen eine eigene Ska-Band zu gründen, die sich mehr auf R´n´B, Covers allgemein bekannter Melodien und Polyphonie stützt – das Ganze für ein Publikum, das noch nie etwas von Ska, Rock-Steady, Two-Tone und Off Beat gehört hat (was in Österreich nicht unbedingt schwer ist!).
Schnell war ein Name gefunden: Skip it!
„Skip it“ bedeutet normal übersetzt „hüpf es“, aber eigentlich verwendet man das Vokabel als Redensart wie „das kannst du vergessen“ (also quasi überspringen).

Mächtig stolz auf diese Doppeldeutigkeit in Verbindung mit Ska (tanzen und so…) und weil unser ehemaliger Sänger ja sowieso meint ohne ihn könne man die Band vergessen, ist der Bandname also beschlossen.
Die Anfangsbesetzung von Skip it!, noch ohne Schlagzeug und Bass, aber dafür mit fertigem Programm von 10 Coverversionen und 10 eigenen Songs:
Florian Stöllinger übernimmt das Mikrofon nicht nur als zweite Stimme und schlägt die Offbeats auf der Gitarre. Astrid Bumberger bleibt bei ihren 88 und klimpert neben der Orgel auch noch mit den Stimmbändern. Paul Zarzer spielt weiterhin die Trompete, daneben Franz Dorninger und Petra Krumphuber auf der Posaune.

Im September 1999 ist dann die Besetzung komplett. Statt einer Posaune (Petra zieht nach Berlin) kommt ein Alt-Saxophon: Mirko Javurek, der sich fortan um die Sätze, Intonation und Harmonie der Bläser bemüht. Als Schlagzeuger gewinnt die Band Markus Ehrenmüller, der sich anfangs nicht so ganz in den Ska hineinversetzen kann ( „wos redt´s ihr imma von ahm offbeat, des is a gons normahla viar-viardl-takt!“). Für die Bassgitarre mobilisiert skip it! einen guten Freund aus alten Tagen, der erst von Gitarre auf Bass umsteigen muss: Ernst Balla, in alter Lagerfeuerromantik-Manier übernimmt er auch die zweite Stimme.
Es folgt wildes Geprobe, die Aufstockung des Programms auf 30 Songs für den ersten Auftritt mit neuer Truppe, der schon am 17. November auf der Uni-Linz vor ca. 300 Leuten fixiert war.
Nach diesem Auftritt ist es der Band klar, dass sie das Richtige machen, nämlich die eigene Freude am Spielen und ihren Spaß auf ihr Publikum zu übertragen und das mit einer richtigen „Festl“-Musik.

Nach den ersten Konzerten folgt skip it! dem Ruf der Veranstalter und nimmt die erste Demo-CD mit drei eigenen Titeln auf: „ skip it!“, „no“ und „the truth“. Diese ist eine reine Promotion, wird aber auch nach den Gigs gerne vom Publikum gekauft.
Es folgen große und kleinere Gigs in ganz Österreich, immer vor Ska – unerfahrenem Publikum und immer mit großartiger Stimmung, zum Beispiel Open Air beim Sonnwendfeuer Gallneukirchen, beim Marktfest, dem Rockfestival Bildein im Burgenland und im kleineren Rahmen in verschiedenen Musiklokalen.

2001: Eine Demo-CD findet auch den Weg nach Deutschland zu Mike von „Mad butcher records“, den die Ska-Band noch aus Rare´n´Tasty-Zeiten kennt. Er nimmt einen Song in seinen neuen Sampler „Skannibal-BBR017“ rein, worauf skip it! viele Glückwunsch- Mails aus ganz Europa bekommt und in Fanzines in England, Deutschland und Ungarn erwähnt oder vorgestellt werden.
Danach wieder cirka ein Konzert pro Monat, die Musiker beschließen ungefähr 12 Auftritte im Jahr machen zu wollen- nur nicht zuviel, es ist immerhin ein Hobby und sie wollen auch den Spaß an der Sache nicht verlieren. In dieser Zeit kommen auch ihre „Karenzvertretungen“ ins Spiel. Hannes Schmidauer als echte Karenzvertretung für Astrid an der Orgel, Wolfgang Sambs manchmal statt Ernstl am Bass und Gudrun Treibenreif hilft auch ab und dann mit der Posaune bei den Bläsern aus.

2002: Skip it! geht ins Studio und nimmt ihr Debüt-Album „we love jeannie“ mit 12 Tracks auf. Das Album ist ein Querschnitt aus dem lange erprobtem Live-Programm und ist Mitte 2003 erscheinen. Ein Song („come back“) wird, wie in den Anfangszeiten des Ska, live mit nur einem Mikrofon aufgenommen und ist als Bonustrack auf dem Album.

Was den Rest der Bandgeschichte betrifft, wer weiß?
Wir hoffen noch mit vielen Auftritten unsere Musik – den Ska – und unseren damit verbundenen Spaß unter die Leute zu bringen und diese auch dafür zu begeistern.